Konzeption
-
Ich habe mich ganz bewusst für diese Betreuungsform entschieden,
weil durch die kleine Gruppe (5 Kinder) und eine feste Bezugsperson
eine heimelige und geborgene Atmosphäre entsteht,
in der ein liebevoller Umgang miteinander auch den nötigen Freiraum zur
persönlichen Entfaltung schafft, ohne die erforderlichen
Grenzen außer Acht zu lassen.
-
Viel Bewegung an der frischen Luft, je nach Jahreszeit und Wetter mal
kürzer oder länger, bestimmt unseren Tagesablauf, der strukturiert
jedoch nicht festgefahren ist. Wo wir uns auch aufhalten – eine
altersgemäße Förderung in allen Bereichen (kognitiv, sozial, emotional,
musisch und motorisch), durchwebt den Vormittag im Wichtegarten beim:
-
Schneiden, Kleistern, Pinseln, Malen, Reißen, Knüllen, Kneten, Sortieren, Bauen mit:
Kissen ,Tüchern, Legosteinen, Holzklötzen, unter Einbeziehung von
sonstigem Spielzeug wie: Autos, Tieren, Kochgeschirr, Kastanien etc.
-
Bilderbücher betrachten
-
Singen, Musizieren mit Orrf'schem Instrumentarium, Fingerspielen,
rhythmischen Sprechen und Klatschen, Tanzen und Kreisspielen, Bobbycar,
Dreirad und Laufrad fahren, gewöhnen an den Straßenverkehr, Spazierengehen
mit Naturbeobachtung und Raum und Zeit geben für all die vielen Dinge, die
es unterwegs zu finden und auszuprobieren gibt, Aufenthalt auf
Spielplätzen nicht nur in Ilvesheim, sondern Dank unserer „Kinderrikscha“
auch in der näheren Umgebung, Aus- und Anziehen, anderen helfen,
Aufräumen und Ausführen kleiner Handreichungen.
-
Gießen, Umschütten, Gewöhnen ans Wasser, erste „Schwimmversuche“,
was alles ausgiebig im Sommer bei entsprechendem Wetter im Freibad
erlebt werden kann, da der „Wichtegarten“ dann komplett dort
stattfindet, mit einem ausgewogenen Wechsel zwischen
„im oder am Wasser“ und „außerhalb des Wassers“.
-
Gemeinsamen Essen, oft auch noch beim nach Hause gehen auf unserer
„Picknickbank“ am Altneckar, verbunden mit dem „Kuckuck rufen“ oder
Ausschau halten nach den Enten, Kormoranen oder Fischreihern oder
im Frühling dem Gesang der Vögel lauschen.